Bewerbungsmappe

Ihre Visitenkarte: die Bewerbungsmappe

Bewerbungsmappe

Mit der Bewerbungsmappe legen Sie bei der Jobsuche Ihre Visitenkarte vor. Sie soll den Empfänger von Ihren Qualifikationen überzeugen und Ihnen die Tür zum Vorstellungsgespräch öffnen. Das Bewerbungsschreiben möchte auf sich aufmerksam machen, aus der Masse der Konkurrenz herausragen, ohne dabei aufdringlich zu wirken.

Personalchefs haben wenig Zeit. Die Mappe sollte sich in wenigen Minuten überfliegen lassen und den Bewerber ins rechte Licht rücken. Wer mit Rechtschreib- und Formfehlern, Eselsohren und Kaffeeflecken unangenehm auffällt, wird ganz schnell aussortiert. Je nach Beruf wird die Messlatte unterschiedlich hoch gehängt. Während bei der Sekretariatskraft oder dem Texter perfekte Rechtschreibkenntnisse vorausgesetzt werden, werden dem genialen Naturwissenschaftler sicherlich kleine Fehler verziehen. Dennoch gilt: Mit der Bewerbungsmappe machen Sie bei der Jobsuche Werbung in eigener Sache und da sollte Sorgfalt bei der äußeren Form selbstverständlich sein.

Die Mappe sollte übersichtlich und sauber gestaltet sein und alle notwendigen Unterlagen enthalten. Bitten Sie andere Menschen, Korrektur zu lesen und die Zusammenstellung zu überprüfen, denn vier Augen sehen mehr als zwei.

Es herrscht keine Einigkeit, ob heute noch Klemmhefter gewählt werden sollten, um die Unterlagen einzuordnen. Einige Personaler empfehlen Bewerbungsmappen aus farbigem Karton, um sich von anderen Bewerbern abzuheben. Die Schreibwarengeschäfte bieten eine Vielzahl von unterschiedlichen Mappen an. Ganz entscheidend ist es, dass das gewählte Design zum Beruf und zur ausgeschriebenen Stelle passt. Bei der Farbigkeit sollte lieber auf Schlichtheit gesetzt werden. Mit einer klassischen Bewerbungsmappe kann eigentlich niemand etwas falsch machen. Wer einen Job im kreativen Bereich sucht, kann sich sicherlich größere Freiheiten bei der Gestaltung von Anschreiben und pfiffige Layout-Ideen erlauben. Allzu viel Kreativität wird allerdings nicht in jedem Beruf unbedingt positiv aufgenommen, der Personalchef einer Bank könnte irritiert sein.

Was gehört in die Bewerbungsmappe?

Bei Schulzeugnissen ist differenziert vorzugehen. Berufseinsteiger und junge Leute legen ihren Unterlagen Schul- oder Ausbildungszeugnisse bei. Menschen, die im Beruf stehen, können darauf verzichten – sie haben andere Qualifikationen vorzuweisen. Solange Diplom- und Examenszeugnisse nicht älter als zehn Jahre sind, gehören sie in die Mappe. Allgemein gilt: Das Zeugnis mit dem höchsten Ausbildungsabschluss wird beigelegt. Mit Arbeitszeugnissen dokumentieren die Bewerber ihren beruflichen Werdegang und die Beurteilung durch frühere Arbeitgeber. Sie gehören in die Mappe.

Alle Unterlagen sollten einseitig bedruckt sein und das Format DIN A 4 haben.

Lebenslauf und Zeugniskopien sollten nur einmal verwendet werden. Es ist ihnen anzusehen, wenn sie bereits mehrmals versandt wurden. Das Anschreiben sollte als loser Brief in die Mappe gelegt werden.
Der Umschlag sollte robust und möglichst verstärkt sein, damit die Unterlagen unbeschädigt den Empfänger erreichen. Der Versand auf dem ganz normalen Postweg genügt. Ein Einschreiben ist nicht nötig.