Das Abizeugnis in der Tasche - Ausgelernt?

Lebenslanges Lernen als wichtige Grundlage für die Zufriedenheit

Natürlich ist das Lernen in der Schule in erster Linie sehr anstrengend, denn hier wird in den einzelnen Fächern vorgegeben, in welche Richtung es geht und welche Dinge einen zu interessieren haben. Viele Kinder und auch Jugendliche können damit nicht umgehen, langweilen sich oder haben Schwierigkeiten, durch diese Vorgaben überhaupt in das Lernen hineinzufinden. 

Ganz anders sieht es nach dem Abitur aus, denn wenn das erst einmal erledigt ist, eröffnen sich ganz neue Wissenskanäle. Endlich besteht die Möglichkeit, sich selbst auszusuchen, in welche Richtung die Weiterbildung nun gehen soll. Das beginnt bereits bei der Berufswahl. Studium oder Ausbildung? Beide Bereiche werden durch das Lernen bestimmt, allerdings mit dem Unterschied, dass es sich nun um ein themenbezogenes Lernen handelt. Hier zeigt sich schnell: Wenn etwas mit Leidenschaft und Interesse gemacht wird, macht es deutlich mehr Spaß. Natürlich ist es normal, dass die Entscheidung für die berufliche Zukunft nicht immer richtig ist und noch eine Umorientierung erfolgt. Dennoch wird diese Entscheidung selbst getroffen und die Richtung des Lernens bestimmt. 


Menschen sehen das Lernen als Grundbedürfnis an

Der Mensch wird geboren und ihm ist der Wunsch, etwas zu Lernen, bereits in die Wiege gelegt. Mit jedem Tag, den ein Baby älter wird, lernt es dazu. Es zeigt Interesse an seiner Umgebung, hat Freude an neuen Dingen und ist neugierig. Dies zieht sich durch die gesamte Kindheit und sogar bis hin zum Ende des Abiturs. Warum sollte der Mensch also das Interesse am Lernen plötzlich nach dem Abi ablegen? Oft wird noch das Argument angebracht, dass Lernen mit dem Alter immer schwieriger wird. Dies ist jedoch nicht korrekt. Längst wurde die Aussage durch Wissenschaftler widerlegt. Es wird davon ausgegangen, dass sich an der Qualität des Lernens innerhalb der ersten 70 Lebensjahre nur wenig ändert. Mit zunehmendem Alter steigt sogar die Intelligenz und auch die Erfahrungen haben einen hohen Stellenwert beim Lernen. 

Das Problem ist nur, dass inzwischen vielen jungen Menschen suggeriert wird: Nach dem Abitur braucht Ihr euch nicht mehr mit dem Lernen beschäftigen. Dadurch arbeiten sogar viele auf das Ende der Lernperiode hin. Sie verlieren den Blick dafür, dass Lernen auch einen Einfluss auf die Zukunft haben kann. Weiterbildungen sind eine wichtige Grundlage für einen dauerhaften Erfolgsfaktor. 


Lebenslanges Lernen im Detail

Lebenslanges Lernen setzt immer auch einen gewissen Freiraum voraus und dieser ist bisher nicht immer gegeben. Studien haben jetzt gezeigt, dass der Wille zur Weiterbildung zwar groß ist. Dennoch ist es nicht immer möglich, sich diesen Willen auch zu erfüllen. Insgesamt 98% der Befragten aus der Studie der Vodafone Stiftung geben an, dass sie ein großes Interesse an Weiterbildungen haben. Allerdings fehlt vielen die Unterstützung durch den Arbeitgeber. Ihnen fehlt der Freiraum, auch einmal spontan an einem Seminar teilnehmen zu können. Stattdessen haben sie das Gefühl, deutlich eingeschränkt zu werden. Interessant ist jedoch zu wissen, dass Führungskräfte gar nicht unbedingt etwas gegen das Lernen haben, denn sie nehmen es selbst gerne in Anspruch. Coachings gehören heute zum Alltag der Führungskräfte. Sie erlernen auf diese Weise, mit Krisen besser umzugehen, ihre Mitarbeiter zu leiten und Stress zu reduzieren. Das Bewusstsein dafür, dass lebenslanges Lernen wichtig ist, ist auf jeden Fall da. 


Online lernen als eine gute Alternative

Doch wie kann man seine Motivation beibehalten und dennoch ausreichend Flexibilität finden? Diese Frage stellt sich natürlich und es ist interessant zu sehen, dass immer mehr Menschen auf die Alternative ausweichen, online zu lernen. Statt Seminare oder Workshops zu besuchen, wird im Internet geschaut, ob es dazu auch Videos oder Online-Seminare gibt, die genau das Thema behandeln und es möglich machen, am Abend, in der Nacht oder am Morgen die Informationen zu bekommen, die man gerne haben möchte. Das Lernen im Internet ist also eine große Marktlücke, die jetzt viele für sich entdecken und daher nimmt das Angebot auch immer weiter zu. 

Doch welche Vorteile bringen die Web Based Trainings eigentlich mit sich und für wen sind sie geeignet? Tatsächlich ist es für alle, die daran interessiert sind, Wissen zu erwerben, eine sehr gute Möglichkeit, den Weg über das Internet zu gehen. Im Vordergrund stehen dabei die folgenden Punkte: 

•    Die Flexibilität nicht unterschätzen
Flexibel sein ist für die meisten Menschen heute ganz besonders wichtig und aus diesem Grund möchten sie genau diese Flexibilität auch in alle Bereiche ihres Lebens einbauen. Das gilt ebenso für das Lernen. 
Wer sich für ein Online-Training entscheidet, der hat meist den Vorteil, hier jederzeit eine Lektion in Anspruch nehmen zu können. Wann und wo immer man Zeit und Lust hat, kann gelernt werden. Die meisten Anbieter stellen die Option zur Verfügung, Lektionen auch zu wiederholen, wenn man beispielsweise etwas noch nicht verstanden hat. 

•   Visuelles Lernen als wichtiger Punkt
Bei den Seminaren und Webinaren wird sehr viel mit visuellen Reizen gearbeitet. Hier können sich Bilder und Videos angesehen werden. Das ist ein wichtiger Punkt beim Lernen, denn die meisten Menschen brauchen diese Untermalung, um besser verstehen zu können. Was früher das Lehrbuch war, ist heute die Präsentation. Rückversicherungen sind dabei problemlos möglich. 

•    Passende Themen flexibel finden
Wer an die Seminare in der Umgebung gebunden ist, der hat immer auch eine eingeschränkte Auswahl an Themen oder muss längere Wege auf sich nehmen. Das ist im Internet nicht der Fall. Hier ist es so, dass man sich zu seinem Thema immer auf die Suche nach einem passenden Angebot machen kann und meist auch fündig wird. 

•    Der Preisvergleich
Lernen kann teuer sein, das ist ein Fakt und das wird auch jeder zu spüren bekommen, der Interesse an einer Weiterbildung hat. Daher ist es grundsätzlich positiv, dass online kostenfreie Seminare in Anspruch genommen werden können oder aber auch die Option besteht, die Preise der Angebote miteinander zu vergleichen. So lässt sich abwägen, welches Angebot die eigenen Vorstellungen in dem Bereich der Weiterbildung erfüllt und in Anspruch genommen werden kann. 


Weiterbildung im Bereich der Gebäudeautomation als Beispiel

Ein gutes Beispiel für das lebenslange Lernen ist das Thema rund um die Gebäudeautomation. In den letzten Jahren hat hier eine stetige Entwicklung stattgefunden. Wer sich nicht weitergebildet und gelernt hat, der ist technisch stehen geblieben. Gleichzeitig ist es aber auch immer eine Herausforderung, die richtigen Seminare für die Weiterbildung zu finden, immerhin gibt es allein rund um die Gebäudeautomation vielschichtige Themen, die aufgegriffen werden können. Von den Technologien an sich bis hin zu den gesetzlichen Vorgaben ist alles zu beachten. Webinare, Seminare oder Trainings gibt es in großer Auswahl rund um die Gebäudeautomation. 

Neues Wissen zu erhalten ist immer ein guter Grund, um aktiv zu werden – auch nach dem Abi. Dabei ist es ganz egal, ob es in eine bestimmte Richtung geht oder einfach das Allgemeinwissen ein wenig gesteigert werden soll. Die große Auswahl an Möglichkeiten für die Weiterbildung sorgt dafür, dass es jede Menge Spaß macht, auch nach der Schulzeit weiter zu lernen. Zudem zahlt es sich für die berufliche Laufbahn aus.

Zurück zur Übersicht