Digitale Bewerbungen – das sind die neuesten Trends

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Bewerbungen werden von der Digitalisierung nicht verschont und haben sich im Vergleich zu früheren Zeiten bereits drastisch geändert. Die klassische Bewerbung, wie sie früher typisch war (mit Brief und Anschreiben), hat längst ausgedient. Kaum ein Unternehmen fordert diese Art der Bewerbung und setzt stattdessen auf digitale Bewerbungen. Meistens kann dazu die komplette Bewerbung in einer E-Mail untergebracht werden. Dies bringt eine Menge an Vorteilen mit sich. Beispielsweise entfallen die Portokosten sowie die Kosten für Papier und Briefumschlag. Ebenfalls fallen die teuren Bewerbungsmappen weg, die früher praktisch immer genutzt wurden.

Auf Seiten der Unternehmen wird der Bewerbungsprozess ebenfalls erleichtert. Man denke nur an die Unmengen von Papier, die durch viele eintreffende Bewerbungen entstanden sind. Das vereinfacht die Arbeit der Personaler, da sie nun alle Daten digital vorliegen haben und sich nicht mehr durch die gedruckten Bewerbungen arbeiten müssen.

Die Bewerber müssen sich auch dem digitalen Wandel anpassen, um auf dem Arbeitsmarkt nicht in der Versenkung zu verschwinden. Dabei geht es vor allem darum, sich im Internet auf den Jobportalen richtig zu präsentieren. Es gilt, die Aufmerksamkeit der suchenden Unternehmen auf sich zu lenken. Aber auch die Unternehmen müssen sich für die potentiellen neuen Arbeitskräfte interessant machen. Sie müssen für ein gutes Image sorgen, was zum Beispiel über die Social-Media-Kanäle funktionieren kann.

Elektronische Datenanalyse auf dem Vormarsch

Da durch die digitalisierte Bewerbung alle Daten der Bewerber in digitaler Form vorliegen, haben die Personalabteilungen der Unternehmen einen riesigen Vorteil im Vergleich zu früheren Zeiten. Mit der neuen digitalen Technik und der passenden Software zur Datenanalyse, müssen die Human Resources Abteilungen nicht mehr die gedruckten Bewerbungen durchgehen. So kann eine Menge Zeit eingespart werden.

Alle Bewerbungen lassen sich zu einem Datensatz zusammenfassen und nach den Wunschkriterien des Unternehmens sortieren. Mit dieser Arbeitsweise können sich dann gezielt alle Kandidaten herauskristallisieren, die auch wirklich für die offene Stelle in Frage kommen.

Alles in allem werden die Arbeitsabläufe der Personalabteilungen auf diese Weise effektiver und wirkungsvoller. Auch für die bereits angestellten Mitarbeiter verändert sich vieles. Immer häufiger wird auch die klassische Personalakte digitalisiert. Dies erleichtert die Verwaltung. In der Personalakte werden alle für das Angestelltenverhältnis wichtigen Daten gespeichert und können ganz einfach in elektronischer Form verglichen oder geändert werden. Dadurch erhalten Arbeitgeber schneller und besser vergleichbar einen Überblick über die Aktivitäten ihrer Mitarbeiter.

Jobportale werden immer wichtiger

Neben der Bewerbung per E-Mail setzen viele Unternehmen auf Bewerbungsmasken, die auf deren Homepages einfach ausgefüllt werden können. Normalerweise kann dabei der Lebenslauf direkt hochgeladen werden. Dies bedeutet, dass die Daten aller potentieller neuer Mitarbeiter sehr standardisiert sind und so ein besserer Vergleich der Bewerber stattfinden kann. Software, um die Daten auszuwerten ist ebenfalls verfügbar und wird auch oft genutzt.

Eine weitere Folge der Digitalisierung bezieht sich auf Jobportale wie Xing oder LinkedIn. Die Jobportale ermöglichen es den Unternehmen, ganz gezielt nach den passenden neuen Mitarbeitern zu suchen und diese dann anzuschreiben. Mit dieser Methode können die Recruiter ihre Anforderungen und Wünsche an neue Arbeitskräfte bereits vorher festlegen und unpassende Kandidaten aussortieren.

Die Besonderheit dieser Kandidatensuche ist, dass dadurch viel Zeit eingespart werden kann und das Unternehmen eine aktive Rolle einnimmt. In der modernen Zeit darf nicht mehr davon ausgegangen werden, dass die Kandidaten von selbst zum Unternehmen kommen. Wer sich aber frühzeitig auf diesen Wandel einstellt, wird auch weiterhin gutes Personal finden.

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